Wir bekommen ein Baby

Als ich von meiner Ärztin mit der Bahn nach Hause gefahren bin, da kam auf einmal eine unheimlich euphorische Freude bei mir auf. Ich konnte es nicht fassen, was mir meine Ärztin erzählt hatte. Ich habe mir dann überlegt wie ich meinem Mann das erzählen sollte. Ich wollte, dass es etwas Besonderes ist. Auch wenn es total bescheuert klingt, ich habe eine Anzeige in den Kleinanzeigen Stuttgart geschaltet und meinen Mann auf die Fährte gebracht. Er hat es erst einmal nicht richtig deuten können, aber als ich dann gestrahlt habe, da wusste er, dass ich es ernst meine. Wir lagen uns Ewigkeiten in den Armen und waren sehr glücklich über unsere Veränderung. Zum Glück hat er so reagiert. Ich werde mich immer gerne daran erinnern. Das ist jetzt einen Monat her und wir freuen uns immer noch sehr. So langsam fange ich auch an Veränderungen am mir zu entdecken. Ich passe zwar in alle Klamotten, aber die werden langsam ein bisschen eng. Ich bin schon so gespannt wie ich in den nächsten Monaten aussehen werde. Hoffentlich gehe ich nicht vollkommen auseinander. Aber bislang sieht es ja noch nicht so aus. Wenn ich nach meiner Mutter komme, dann werde ich damit keine Probleme haben. Mama, ich hoffe du hast mir deine Gene mitgegeben.

1.7.11 16:27, kommentieren

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Baby an Bord

Ich glaube seit heute Morgen ist mir bewusst, dass ich ein Baby bekommen werde. In den ersten zwei Monaten habe ich ja gar nichts gemerkt. Im dritten Monat wurde meine Schwangerschaft entdeckt. Jetzt weiß ich seit zwei Wochen, dass ich schwanger bin. In den letzten zwei Wochen hat sich, außer, dass ich mich seelisch auf mein Kind vorbereite, körperlich nichts verändert. Aber heute Morgen bin ich aufgewacht und ich habe mich nicht allein gefühlt, obwohl mein Mann schon auf dem Weg zur Arbeit war. Die letzten Wochen waren so aufregend. Ich hatte meine Schwangerschaft ja nicht mal vermutet. Alles war wie auch sonst immer. Ich bekam meine Regel, ich hatte keine Gelüste und mein Gewicht veränderte sich auch nicht. Nicht mal die gängigsten Anzeichen zeigten sich bei mir. Keine Übelkeit, keine Launen. Woran hätte ich das also erkennen sollen. Deswegen war ich total perplex, als mein Arzt mir mitteilte, dass ich im dritten Monat schwanger bin. Zuerst wusste ich ehrlich gesagt nicht wie ich mich fühlen soll. Ich hatte mit meinem Mann schon einige Male darüber gesprochen und für uns war klar, dass wir Kinder möchten, aber wir hatten es nicht eilig. Ich wusste also nicht wie er darauf reagieren würde. Aber Sorgen habe ich mir nicht gemacht. Musste ich auch nicht.

15.6.11 16:23, kommentieren

Babyblog

Mein Name ist Lisa und das ist mein Babyblog. Was das ist? Nun, ich bin im dritten Monat schwanger und ich dachte mir so ein Babyblog wäre ein interessantes Projekt. Ich habe davon zum ersten Mal gehört, als meine Schwester schwanger war. Sie arbeitet in einer Redaktion. Und als sie ihrem Chef erzählte, dass sie schwanger ist, hat er sie gefragt, ob sie für das Onlineportal, für das sie arbeitet einen Babyblog schreiben möchte. Er meinte das würde bestimmt viele Frauen und Männer interessieren, vor allem die, die gerade selber schwanger sind oder bald Vater werden. Meine Schwester hatte damals keine Lust dazu, da sie ihre Situation zu privat fand. Sie wollte nicht in aller Öffentlichkeit ihre Schwangerschaft zelebrieren. Sie wollte für sich schwanger sein. Das kann ich bei ihr ganz gut verstehen, aber bei mir ist das anders. Ich mache es nicht für meine Arbeit, sondern für mich, meinen Mann und mein Kind. Ich finde die Idee schön, dass sich mein Kind später durchlesen kann wie es der Mama in der Schwangerschaft erging. Ich bin gespannt darauf wie sich mein Leben in der Schwangerschaft verändern wird und was es aus mir machen wird.

5.6.11 16:19, kommentieren